Universität Ulm

Ulm
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Historie

Sechs Jahre, nachdem der damalige baden-württembergische Ministerpräsident und spätere Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger erklärte, Ulm werde niemals Universitätsstadt, wurde die Uni Ulm im Jahre 1967 gegründet. Zu verdanken ist das der Initiative von Ulmer Bürgern, die sich ihre Universität erkämpften. Zunächst trug sie den Namen „Medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule Ulm“. „Sag niemals nie“ könnte ihr Motto sein.

Schwerpunkt

Wie man am ursprünglich gewählten Namen bereits erkennen kann, lag zur Eröffnung dieser Hochschule der Schwerpunkt auf dem naturwissenschaftlichen und medizinischen Sektor und das blieb auch für lange Zeit so – eigentlich bis heute. Ende der 70er Jahre wartete Ulm mit der Wirschaftsmathematik auf. Das ist ein Bereich, der in der Donaustadt sogar seinen Ursprung hat. Das Spektrum wurde zu guter Letzt um Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie erweitert.

Nach eigener Aussage orientiert sich die Uni an wirschaftlichen Erfordernissen und Interessen. Das ehemalige Ziel, eine Volluniversität zu werden, gab man in Ulm längst auf.

Studentenzahl

Nach einer aktuellen Studierendenstatistik (aus dem Sommersemester 2012) sind an der Universität Ulm 8357 Studierende immatrikuliert, davon sind 4518 männlich und 3839 weiblich. Im fraglichen Semester gab es 137 Neuzugänge, etwa die Hälfte davon sind ausländischer Herkunft.

Studiengänge

Folgende Studiengänge werden als Bachelor- und Masterstudium und z.T. als Lehramtsstudiengang geführt: Molekulare Medizin, Mathematik, Mathematische Biometrie, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik, Informatik, Medieninformatik, Psychologie, Biochemie, Biologie, Chemie, Wirtschaftschemie, Physik und Wirtschaftsphysik.

Diese Studiengänge werden als Masterstudium, nicht aber als Bachelorstudium angeboten:
Master Online Advanced Oncology, Advanced Materials, Communications Technology, Energy Science and Technology, Finance, Master Online Advanced Oncology, Molecular Medicine, Pharmazeutische Biotechnologie sowie der Online-Studiengang Nano-, Opto- und Leistungselektronik.

In diesen Studiengängen gibt es nur den Bachelorabschluss: Computational Science and Engineering, Software Engineering, Chemieingenieurswesen.

Ferner kann man in Ulm die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin belegen, welche jeweils mit dem Staatsexamen abgeschlossen werden.

Als Zusatzausbildungen bieten sich in Ulm eine Wirtschaftsprüfung und Angebote in den Bereichen Sprache, Literatur und Kultur. Eigenständige Studiengänge in diesen Sektoren finden sich in der Münsterstadt jedoch nicht.

Weitere Besonderheiten

Die Homepage ist sehr nutzerfreundlich gestaltet. Studierende und solche, die es werden wollen, können sich hier schnell alle nötigen Informationen rund um das Studium erschließen. Natürlich gilt das nicht nur bezüglich der Inhalte und Rahmenbedingungen einzelner Studiengänge, sondern im Hinblick auf alle Informationen, die für den Studentenalltag von Belang sind. Beispielsweise gibt es Informationen zur Kinderbetreuung, zum BaföG, zur Studienberatung und Studienorganisation. Ferner gibt es Hinweise zu Erstsemestereinführungstagen, zu Beiträgen und Studiengebühren, zum Zugang von Onlinediensten, zu Fachschaften, Hochschulsport und weiteren interessanten Punkten.

Gleich auf der ersten Seite wird auf Veranstaltungen außerhalb der Uni aufmerksam gemacht. Einen tieferen Einblick erhält der Besucher der Seite leider nicht, da beispielsweise die Umfrageergebnisse zur Qualitätsprüfung und Studierendenzufriedenheit nicht frei zugänglich sind.

Weblink

http://www.uni-ulm.de/home.html